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Wenig Schlaf, leckere Schokocroissants und viele Kleiderbügel – Frankreichaustausch nach Roubaix

roibaix_2015Am Montag (13.4.2015) sind wir, die  Klasse 7c, mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Engel und Frau Carduck für fünf Tage ins französische Roubaix (Nord Pas de Calais) gefahren. Nach einer vierstündigen Busfahrt, einem lustigen Film mit dem Titel „Die Schtis“ (der in der Region um Roubaix spielt) und zwei Raststätten, trafen wir dann endlich unsere Austauschklasse. Es war ein schönes Wiedersehen, da unsere Austauschschüler schon im Januar 5 Tage bei uns gewesen waren. Nach einer Führung durch die Schule und der Begrüßung durch die Schulleitung, haben wir den ersten aufregenden Abend  in den französischen Gastfamilien verbracht.

Die erste Nacht war allerdings sehr kurz, denn am nächsten Morgen mussten wir bereits um 5:00 Uhr aufstehen, um pünktlich den Bus nach Paris zu bekommen. Paris war eigentlich gleich der Höhepunkt der Woche: Wir sind zwei Etagen auf den Eiffelturm gestiegen, haben die Aussicht genossen, sind auf einem Bateau Mouche (Boot) gefahren bei tollem Sonnenschein! Am Montmartre bzw. um den Sacré Coeur durften wir in Dreiergruppen eine Stunde durch das Stadtviertel laufen.

Am Mittwoch besuchten wir dann das Stadtzentrum von Roubaix. Nachdem wir wieder in Gruppen die Stadt besichtigt haben oder shoppen waren, haben wir noch das Museum „La Piscine “besichtigt. „La Piscine“ heißt „das Schwimmbad“ und ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Roubaix. Danach hatten wir einen freien Nachmittag mit unserer/unserem AustauschpartnerIn zur freien Gestaltung. In Roubaix gibt’s übrigens einen superleckeren Bäcker namens „Paul“, der die besten Schokocroissants hat.

Am Donnerstag  haben wir im Computer-Raum der Schule an unserem deutsch-französischen Fotoprojekt weitergearbeitet. Zum Thema Charme (Charme)und Egalité (Gleichheit) hatten wir Fotos gemacht, die nun hochgeladen und bearbeitet werden sollten. Danach sind wir mit der Métro nach Lille gefahren, die größte Stadt in der Umgebung. Dort trafen wir eine Frau, die uns die Stadt zeigen sollte. Die Führung war sehr lustig, denn die Stadtführerin sprach mit einem sehr, sehr lustigen holländischem Akzent. Danach war wieder Shoppen angesagt – und wie immer war die  Bäckerei „Paul“ gut besucht!

Am letzten Tag haben wir für eine Stunde am Unterricht teilgenommen. Neu für uns war, dass man einen Schlüssel bekommt wenn man auf die Toilette will, denn während des Unterrichts werden die Toilettenräume abgeschlossen. Und die französischen Lehrer sehen es sowieso nicht gerne, wenn man im Unterricht auf die Toilette muss.

Zum Abschluss haben wir im Stadtzentrum eine Rallye veranstaltet: Wir wurden in mehrere Gruppen aufgeteilt und mussten versuchen einen typisch deutschen Gartenzwerg gegen etwas Besseres umzutauschen (und das ist ja quasi fast alles). Welche Gruppe am Ende den besten Gegenstand ertauscht hatte, hatte gewonnen! Es war kaum zu glauben, was wir alles bekommen haben: zwei goldene Uhren, drei Pullis, Parfumproben, Croissants (!),  Comics aus der Bücherei und sehr, sehr viele Kleiderbügel – die gab es irgendwie in jedem Klamottenladen.

Zurück an der Schule haben wir vor der Busfahrt noch mal in der Kantine zu Mittag gegessen. Auf dem Schulhof wurden wir von sehr vielen Kindern angesprochen, die sich für uns deutsche Schüler sehr interessierten. Bevor der Bus kam, haben wir noch ein Gruppenfoto mit allen zusammen vor der Schule gemacht. Dann mussten wir uns leider von der französischen Klasse verabschieden. Es war echt traurig, aber die meisten halten den Kontakt über Soziale Netzwerke.

Amélie Versch, 7c

 

 

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