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Bretonische Hot Dogs, Musik, Tanz, Fußballturnier und Natur pur

Die Klasse 7d war vom 18. bis 23. Mai am collège Lucie et Raymond Aubrac in der Bretagne zu Besuch. Der Schüleraustausch stellte für unsere Schüler ein Kontrastprogramm dar: wir tauschten die Großstadt gegen das Land ein. Dies brachte für einige Schüler lange Schulwege mit dem Schulbus mit sich, zahlreiche Tiere in der Gastfamilie und zum Ärger der Schüler leider auch öfter ein schwaches W-LAN. In Bezug auf die Schule erlebten unsere Schüler dort den französischen Schulalltag, nahmen am Unterricht teil und bekamen bei einer Schulführung auch Einblicke in Fächer, wie Technologie, die es so in Deutschland nicht gibt. Neben den Eindrücken vom durchaus etwas strengeren Schulleben in Frankreich, erfuhren unsere Schüler aber auch, was es heißt, in einer sehr modernen Schule mit großzügigem Raumangebot zu lernen. Das collège Aubrac wurde 2012 im Niedrigenergiekonzept gebaut. Beeindruckend waren für uns die moderne Ausstattung der Räume, der Außensportplatz, Teppichboden – sogar in der Mensa und das reichhaltige Platzangebot auf dem Schulhof, sowie in der Eingangshalle der Schule und nicht zu vergessen, der salle polyvalente, ein Mehrzweckraum mit Kinobestuhlung. Diese großzügige Eingangshalle nutzten unsere Gasteltern, um uns einen schönen bretonischen Abend zu bereiten. Sie organisierten bretonische Musik und Tänzer und dazu wurden wir mit bretonischen Hot dogs, also galette saucisse mit Senf oder Ketchup und später mit süßen Crêpes verköstigt. Neben der bretonischen Kultur erhielten unsere Schüler mit dem umfangreichen Programm auch die Gelegenheit, die wilde Natur der Bretagne bei strahlendem Sonnenschein zu erkunden. Nach der Ankunft, am Samstag Abend gestaltete am Sonntag die französischen Gastfamilien das Programm. Am Montag Nachmittag erkundeten die Schüler der KAS mit einer Rallye den kleinen Ort Chatelaudren, der unmittelbar ans collège grenzt. Am Dienstag und Donnerstag standen zwei große Tagesausflüge gemeinsam mit den französischen corres auf dem Programm. Wir fuhren auf die Ile de Bréhat, wanderten gemeinsam über die ganze Insel, bis zum Leuchtturm. Nach einem Picknick durften die Schüler in Kleingruppen die autofreie Insel auf eigene Faust erkunden. Donnerstags ging es wieder aufs Boot. Dieses Mal ums Cap Fréhel herum, wo wir viele Seevögel, sogar Pinguine beobachten konnten. Das Fort Lalatte haben wir so von See aus bewundert, bevor wir es nach einem Picknick am Strand dann von Land aus besichtigten. Hier hätten wir uns noch mehr Zeit gewünscht, um das Fort in Ruhe zu erforschen, aber leider warten die Schulbusse nicht. Der Abschied war sehr tränenreich und es hat sehr viel Spaß gemacht, diese Woche mit der 7d in der Bretagne zu verbringen, wir werden die Zeit sicherlich in sehr guter Erinnerung behalten, was auch der französischen Kollegin Mme Decaen und ihrer Schulleitung zu verdanken ist, denn sie haben sich ungemein für den Austausch engagiert. Eine Schülerin hatte im Vorfeld bereits den Schüleraustausch mit einem längeren individuellen Austausch kombiniert, andere Schüler planen bereits die Kontakte in Plouagat für einen weiteren individuellen Austausch zu nutzen.

 

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