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Die Jugendbuchautorin Astrid Frank an der KAS

Am 14.12.2017 stellte die Jugendbuchautorin Astrid Frank bei einer Lesung für die 7a und 7b ihr Buch „Unsichtbare Wunden“  (2016) vor.  Zu Beginn erklärte sie uns, was sie dazu gebracht hat, dieses Buch zu schreiben. Es ist ein sehr emotionaler Grund, weil, ohne, dass Frau Frank es bemerkt hatte, ihr damals zweijähriger Sohn im Kindergarten gemobbt wurde. Als sie das herausfand, machte sie sich kundig zum Thema Mobbing. Sie las etliche Zeitschriften und Artikel und das inspirierte sie dazu, selbst ein Jugendbuch zum Thema zu schreiben. Während der Lesung aus ihrem Buch präsentierte sie uns auch immer wieder Modelle zum Thema Mobbing, z.B. stellte sie uns mehrere Stufen des Mobbens vor.  

In „Unsichtbare Wunden“ geht es um ein 13-jähriges Mädchen namens Anna. Sie geht in die achte Klasse mit ihrer besten Freundin Manuela (Manu) und ihrem besten Freund Anton. Als ein neues Mädchen in die Klasse kommt, wird die Freundschaft zwischen Anna und Manu auf die Probe gestellt und die vorher so beliebte und beneidete Anna gerät immer mehr ins  Abseits. Aber lest am besten selbst! 

Wir fanden die Lesung sehr gut, weil sie eine gekonnte Mischung aus Sachbeiträgen zum Thema Mobbing sowie berührenden Kapiteln aus dem Roman „Unsichtbare Wunden“ war. 

Das Zitat von Martin Luther King „Am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde“, bringt Frau Franks Botschaft auf den Punkt: Mobbing kann nur geschehen, wenn sich alle dem Gruppendruck beugen und nicht darüber nachdenken, wie sie sich verhalten.  

Einige aus unserer Klasse haben sich nun „Unsichtbare Wunden“ zu Weihnachten gewünscht. 

Ruby und Betty (7b) und Inka Mimberg 

 

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