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Die SV vertritt die KAS auf dem Stadtgespräch mit Henriette Reker

Stadtgespräch

„Liebe Kölner Jugendliche, was bewegt Euch in Eurer Stadt?“ – mit dieser Frage lud Oberbürgermeisterin Henriette Reker interessierte Kölner Kinder und Jugendliche am Abend des 13. Februar 2020 zum „Stadtgespräch“ in die Piazza des Historischen Rathauses ein. Viele sind der Einladung gefolgt, die beeindruckende Location war bis auf den letzten Platz und darüber hinaus besetzt, und die vielen Zuschauer wurden nicht enttäuscht: Die fast dreistündige, von Maus-Freund Ralph Caspers (Wissen macht Ah!) moderierte Veranstaltung war vielfältig und interessant – wenn auch in einigen Bereichen von den gelieferten Antworten her weniger konkret als erwünscht.

v.l.n.r: Henriette Reker, Katharina Spöth, Federica Renken

Für die KAS waren die Schulsprecherinnen Rica und Katharina sowie Frau Crede-Popken dabei. Es gab im ersten Block verschiedene Themenrunden, so zum Beispiel zu Rechtsextremismus, zum Thema „Containerleben“ an Kölner Schulen und zur Ausstattung von Schulhöfen. In diesen Themenrunden standen ausgewählte Jugendliche auf dem Podium, die sich vorher auf das Thema vorbereitet hatten, sowie Henriette Reker mit jeweiligen Experten der Stadt Köln. Nach einer kurzen musikalischen   Darbietung gingen die Themenrunden – leider – noch weiter, so dass für den eigentlich interessantesten Teil nur wenig Zeit blieb: die offene Frage- und Diskussionsrunde mit dem Publikum. Hier kamen dann Grundschulkinder zu Wort, denen die Turnhalle fehlt, ein Jugendclub, dessen Obst- und Gemüsegarten in naher Zukunft durch vier (!) Parkbuchten der Stadt Köln ersetzt werden soll oder Kinder, die sich an bestimmten Bahnstationen nicht allein auszusteigen trauen.

Nicht auf alle Fragen wussten Reker und ihre Kollegen eine gute und verlässliche Antwort – aber, das war der Tenor des Abends und ein gutes Zitat von Henriette Reker: „Genau deswegen sind wir heute Abend hier: Um aus erster Hand Infos und Beschwerden zu bekommen, an denen wir arbeiten können!“

v.l.n.r: Federica Renken, Moderator Ralph Caspers, Katharina Spöth

Und so landeten auch die KAS-Beschwerden auf ihrem to-do-Zettel. Katharina und Rica wurden in der Fragerunde leider nicht drangenommen, gingen nach dem Veranstaltungsende aber proaktiv auf die Oberbürgermeisterin zu und führten ein Gespräch mit ihr – vor allem zum Thema Ausstattung der Schulen. Sie fragten konkret: „Wie werden denn die 300 Millionen Euro, die die Stadt Köln jährlich für Schulen ausgibt, verteilt? Warum fließt der Löwenanteil in den Bau neuer Schulen, was ist mit der Ausstattung der bestehenden? Wie darf es sein, dass die KAS um jeden funktionierenden Overheadprojektor dankbar sein muss, während Nachbarschulen in jedem Klassenraum Beamer und Whiteboards haben? Was machen Sie dagegen?“ Frau Reker dankte für die vielen Hinweise, schrieb sich „SV“ und „Kaiserin Augusta“ in ihr Notizbuch (wir sind Zeuge) und lächelte dann trotz der Kritik für ein Erinnerungsfoto.

Wir sind gespannt! Und kommen nächstes Jahr wieder zum Jugend-Stadtgespräch…

Für die SV: CD

 

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