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Elternbrief, 25.03.2020

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtige,

wir hoffen, dass es Ihren Kindern und Ihnen gut geht.

Wir bedanken uns für Ihren Einsatz und für Ihr Engagement. Uns ist es bewusst, dass Sie als Eltern gemeinsam mit uns zusammen augenblicklich eine sehr hohe Verantwortung für den Lernprozess Ihrer Kinder tragen.

Für uns alle ist es eine Zeit mit vielen „Unbekannten“, bitte behalten Sie im Auge, dass auch Ihre Kinder mit viel Ungewissheit leben und klarkommen müssen: In welchem Rahmen wird die Schule wieder stattfinden? Wann kann ich meine Freunde wieder treffen? Wie und wann finden die Abiturprüfungen statt? etc.

In den kommenden Wochen werden Sie bestimmt herausfordernde Situationen mit Ihren Kindern erleben. Mag es aus Angst, Ärger oder Protest dagegen sein, dass viele Dinge nicht mehr so laufen, wie sie es gewohnt sind. Ihre Kinder brauchen Sie in diesen ungewissen Zeiten ganz besonders.

Es gibt sicherlich bei Ihren Kindern und Ihnen viele Fragen bezüglich der Leistungsbewertung. Zum jetzigen Zeitpunkt verfügen wir über nachstehende Informationen des Schulministeriums, die Sie selbstverständlich auch auf der entsprechenden Homepage nachlesen können:

Sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, alle Aufgaben zu erledigen oder ist das freiwillig?
Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei Zeiträumen des Ruhens des Unterrichts aus Infektionsschutzgründen nicht um Ferien handelt, die der Erholung dienen.
Gemäß § 42 Absatz 3 Satz 1 SchulG haben Schülerinnen und Schüler die Pflicht daran mitzuarbeiten, dass die Aufgaben der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Die Aufgabenerledigung kann daher erwartet werden. Sie unterstützt die Aufgabenerfüllung der Schule und erleichtert das Erreichen von Bildungszielen nach Wiederaufnahme des Unterrichts. Die Aufgabenerledigung liegt vor diesem Hintergrund im hohen Maße im Eigeninteresse der Schülerinnen und Schüler.

Werden diese Aufgaben benotet?
Die Leistungsbewertung bezieht sich auf die im Unterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (§ 48 Absatz 2 Schulgesetz NRW). Die während der gegenwärtigen Zeit des Ruhens des Unterrichts bearbeiteten Aufgaben werden – ebenso wie Hausaufgaben – daher in aller Regel nicht benotet. Sie können aber durch die Lehrerinnen und Lehrer überprüft und für die weitere Arbeit im Unterricht ausgewertet werden.

Alle Inhalte, die zu Hause von Ihren Kindern behandelt werden, werden selbstverständlich nach Schulstart thematisiert, wiederholt und für den weiteren Unterricht vorausgesetzt.

Darüber hinaus haben wir heute erfahren, dass in diesem Schuljahr keine Klassenfahrten /Austauschprogramme mehr stattfinden dürfen.

Ebenso sind schulische Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten bis zum Ende des Schuljahres nicht mehr möglich, zum Beispiel der Besuch von Museen sowie kultureller oder sportlicher Veranstaltungen und weitere Projekte mit außerschulischen Partnern.

Davon ausgenommen sind die verpflichtenden Standardelement im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“.

Sie werden in den kommenden Tagen jeweils über die Fach- oder Klassenlehrer*innen informiert werden, welche Auswirkungen diese (auch für uns neue Regelung) bedeutet.

Bleiben Sie gesund!

Beste Grüße

Mirja Matysiak und Moritz Magdeburg

 

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