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Gruppenbild mit einem Herren: der Abi-Jahrgang 1957 und G. Cremer

In dieser Woche hat die Kaiserin-Augusta-Schule ganz besonderen Besuch erhalten: Die Abiturientinnen des Abschlussjahrgangs 1957 haben sich angemeldet. Nach über 60 Jahren sind sie zusammen an dem Ort, an dem sie viel Zeit gemeinsam – nicht nur mit Lernen  – verbracht haben. Damals wurden sie noch Fräulein genannt in der Elite-Latein-Klasse:

Frau Band, Frau Busse, Frau Bobeth, Frau Eldenborg, Frau Gruch, Frau Isenlar, Frau Kühnle, Frau Kusen, Frau Oldenburg, Frau Richter, Frau Schmitz und Frau Wolf.
Georg Cremer konnte neun Damen aus der Runde im Namen der Kaiserin-Augusta-Schule herzlich Willkommen heißen. Vor 10 Jahren hatten sie sich das letzte Mal getroffen, dies jedoch nicht mit einem Ortstermin an der KAS verbunden. Viele haben untereinander über die Jahre Kontakt gehalten.
Kennen gelernt haben sie sich allerdings nicht am Georgsplatz, da die Kaiserin-Augusta-Schule bis Mitte der 50er Jahre in der Nussbaumerstraße in Neuehrenfeld untergebracht war.
Sehr groß war das Interesse an der heutigen Kaiserin-Augusta-Schule. Einiges hat sich deutlich verändert. In den 50er-Jahren was die KAS z.B. noch eine reine Mädchenschule und Abitur wurde zu Ostern abgelegt. Der alte Klassenraum im 3. Stock ist heute ein Beratungszimmer. Der alte Bösendorfer Flügel im Musikzimmer hat allerdings die Jahre überstanden.
Die „9 kölsche Mädsche“ sprühten vor guter Laune. In den Tiefen des Archives haben sich auch noch drei Klassenbücher finden lassen, die die Zeit (und mehrere Wasserschäden) lesbar überstanden haben. Für heutige Verhältnisse gab es aber kaum nennenswerte erhaltene Klassenbuch-Einträge. Eine der Damen hat allerdings im Lateinunterricht in ihr Brot gebissen!
Dann wurden die nicht dokumentierten Streiche thematisiert, was zu großer Erheiterung geführt hat – damals wie heute. Es war ein sehr schöner Nachmittag in einer sehr vergnüglichen Runde.

G. Cremer

 
 

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