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Israelaustausch 2017

Wir Schüler aus der Q1 haben im März 2017 mit unserer Partnerschule in Tel Aviv, Israel einen Schüleraustausch gemacht. Die Schüler aus der Ironi Tet High-School haben uns zuerst Anfang März in Deutschland besucht. Unser Programm in Köln umfasste einen Empfang im Rathaus, einen Tagesaufenthalt in Amsterdam und einen Graffiti Workshop, aber auch eine Wanderung zum Drachenfels. Obwohl wir nur eine kurze Zeit zusammen verbracht haben, haben uns die Aktivitäten aber auch das Zusammenwohnen mit unseren Austauschschülern als Gruppe zusammengeschweißt. Auch unsere Freizeit haben wir miteinander verbracht und uns so besser kennengelernt. So fielen uns schnell Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zu dieser uns unbekannten Kultur auf, was unser Motto „ The fear oft the unknown“ unterstützte. 

Als wir dann eine Woche später in Israel ankamen, waren wir überrascht von dem westlich geprägten Leben unserer Austauschschüler. Anders als wir erwartet hätten, haben viele Israelis einen Europäischen Hintergrund, welcher sich durch die Einwanderung der jüdischen Menschen aus vielen Teilen Europas im 20. Jahrhundert erklären lässt. Gerade in Tel Aviv unterscheidet sich der Alltag bis auf ein paar kleine Unterschiede nicht von dem in Köln. Begeistert waren wir von den großen und vielen Märkten, die eine vielseitige Auswahl an Obst, Gewürzen, typisch israelischem Essen, Schmuck und Souvenirs bieten. Auch der Strand, das andere Klima, Palmen und Orangen- und Zitronenbäume prägen unser Bild von Israel. Doch es gab auch für uns unbekannte Teile des Lebens, die neu und interessant waren. Zum Beispiel hat es ein paar Tage gedauert, bis wir uns an die alltägliche Anwesenheit des Militär gewöhnt hatten oder auch die religiösen Einflüsse wie der Shabat waren eine neue Erfahrung für uns. Da die religiösen Unterschiede im fortschrittlichen Tel Aviv kaum spürbar waren, waren sie in Jerusalem umso beeindruckender. Bei unserer Stadttour in der Altstadt Jerusalems ist uns besonders die Aufteilung in verschiedene religiöse Viertel aufgefallen. Doch auch im Gedächtnis geblieben sind uns die Grabeskirche, wo sich das Grab Jesu befunden haben soll, die Goldene Kuppel des Felsendoms und die Klagemauer. Obwohl Israel vielerorts ein sehr modernes und weit entwickeltes Land ist, sind die Ereignisse des Holocausts immer noch sehr präsent, was uns unser bewegender Besuch in Yad Vashem gezeigt hat. Unser nächster Programmpunkt nach Yad Vashem war ein Besuch am Toten Meer, welcher uns wieder aufgeheitert hat, denn das Treiben auf dem Wasser und die Beautykur mit dem Schlamm aus dem Toten Meer, konnte einen nur zum Lachen bringen. Abschließend zur unserer gemeinsamen Zeit haben wir in beiden Schulen eine Graffiti-Wand gestaltet bei der wir unser Motto einbringen sollten. Außerdem konnten wir unsere neuen Erfahrungen und Eindrücke auf ihnen verewigen.

Insgesamt hat uns unser Aufenthalt in Israel sehr bereichert, doch besonders prägend war die Zeit mit unsern Austauschschülern deshalb, weil niemand uns so genau die Situation Israels mit all seinen Konflikten erklären konnte wie sie, was uns geholfen hat, diese besser zu verstehen. Aber auch, dass wir in ihnen neue Freunde gefunden haben, mit denen wir ganz besondere Erinnerungen teilen. 

Wir würden uns auch gerne bei unseren Lehrern Frau Schweiß und Herr Selle, sowie Frau von Karais, die diese unterstützt hat, dafür bedanken, dass sie uns vorher in der AG auf den Austausch vorbereitet haben und uns diese einzigartige Erfahrung möglich gemacht haben.

Viktoria und Franziska, Q1
 

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