0221/47447470
 

Je ne parle pas français! – Mais bien sûr que je parle français! An der KAS spricht man Französisch

Anders als im Lied von Namika erhalten die Schüler der KAS in ihrer Laufbahn mehrfach Gelegenheit, ihre kommunikativen Fertigkeiten unter Beweis zu stellen.

So fuhren am 4. Juni alle Schüler der Stufe 6 für einen Tag nach Lüttich. Im Unterricht wurde vor der Fahrt das Thema Wegbeschreibung und Einkaufen intensiv durchgenommen. So konnten die Schüler erst im Zentrum einkaufen, mussten eine Postkarte an die Eltern zu Hause schreiben, ihr Mittagessen auf Französisch bestellen und nach dem Weg fragen. Danach ging es in einen großen Supermarkt am Stadtrand von Lüttich, um dort für die Eltern zu Hause einzukaufen, eine Skizze vom Supermarkt zu machen und Preise zu vergleichen oder Produktbezeichnungen auf Französisch zu suchen.

Die Klasse 6d und die Klassen 7a und 7b haben dann später eine Klassenarbeit durch eine Kommunikationsprüfung ersetzt. Auch hier mussten die Schüler „einkaufen gehen“ und dafür entweder in die Rolle des Kunden oder des Verkäufers schlüpfen. Teilweise bewiesen unsere Schüler neben sprachlicher Kompetenz auch viel schauspielerisches Talent! Verhungern werden die Schüler in Frankreich also schon einmal nicht, und wer im Familienurlaub in Frankreich für den Einkauf zuständig ist, dürfte damit auch klar sein.

Noch deutlich intensivere Sprechanlässen boten sich den Schülern der 7d, vom 8.6. bis zum 15.6. bei ihrem Aufenthalt in Gastfamilien und am collège Lucie et Raymond Aubrac, in Plouagat in der Bretagne. Hier der Bericht von Malena, Lea und Renée:

Am Freitag morgen sind wir, die Klasse 7d, voller Vorfreude in den Bus gestiegen. Die Fahrt dauerte etwa 13 Stunden. Viele haben Filme geschaut, andere haben Musik gehört oder auf ihrem Handy gespielt. Als wir in Plouagat ankamen, haben unsere Austauschschüler schon an der Schule auf uns gewartet. Während des Wochenendes hatten wir Zeit, die Familien kennenzulernen. Am Montag haben wir einen Ausflug in das „Petit Echo de la Mode“ gemacht. Das war eine alte französische Zeitung, ausschließlich für Frauen, in der viel über Mode und Haushalt geschrieben wurde. Wir haben aber auch noch andere Ausflüge gemacht, zum Beispiel am Dienstag. Da sind wir zusammen mit unseren Austauschschülern in einem Boot auf die Ile de Bréhat gefahren, eine kleine, autofreie Insel. Am Donnerstag haben wir das Fort Lalatte, eine alte Befestigungsanlage direkt am Meer besichtigt und im Anschluss noch eine Klippenwanderung gemacht. An  beiden Tagesausflügen wurde uns das Essen von der Mensa gestellt, so dass wir picknicken konnten. Französische Schulen unterscheiden sich von deutschen: zum Beispiel haben die Klassen auf dem Schulhof feste Plätze, wo sie sich vor Unterrichtsbeginn und nach den großen Pausen versammeln und vom Lehrer abgeholt werden. Anders ist auch, dass jedes Fach einen eigenen Raum hat. Auf jeden Fall haben wir viel auf unserem Austausch erlebt!

Y. Engel

 

Schlagwörter: , , ,

 

Mehr Beiträge in... Aktuelles

 
 

Diesen Beitrag teilen