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Leistungs- und Aufgabenkonzept

 Leistungsbewertung an der KAS                          

                                            ⇒ direkt zur Neujustierung des Ganztags ab Schuljahr 2016/17

  1. Gesetzliche Vorgaben

Die Grundlagen für die Beurteilung und Benotung der sonstigen Mitarbeit an der KAS beruhen auf den gesetzlichen Vorgaben aus dem

  • Schulgesetz (§48) [download]
  • der APO-SI, § 6 [download] 
  • und wird ergänzt durch eine Reihe von Erlassen wie dem LRS-Erlass [download]
  •  Runderlass vom 05.05.2015  [download]
  • Für die Sekundarstufe II regelt die Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe (APO-GOSt)

Alle weiteren Vorgaben zur Leistungsbewertung sind in den fachspezifischen Leistungskonzepten definiert und auf der Hompage zugänglich

  1. Grundsätze der Leistungsbewertung an der KAS

Die Leistungsbewertung bezieht sich demnach auf unterschiedliche Leistungsbereiche im Unterricht und ist transparent und kriteriengeleitet.

Die Halbjahresnote setzt sich in einem angemessenen Verhältnis aus den Noten der schriftlichen Arbeiten sowie der Noten im Bereich der ‚Sonstigen Mitarbeit‘ zusammen. Es handelt sich dabei aber nicht zwangsläufig um das arithmetische Mittel beider Noten. Die Lehrkraft kann im Rahmen ihrer pädagogischen Freiheit und Verpflichtung und unter Beachtung der Fachrichtlinien sowie der geltenden Beschlüsse der Fachkonferenz generell oder beschränkt auf den Einzelfall andere Gewichtungen festlegen. (Vgl. APO-SI/Erläuterung zu § 6)

  1. Klausuren, Klassenarbeiten und mündliche Leistungsüberprüfungen

Die Kriterien zur Bewertung der schriftlichen Leistungen und der Leistungen in den mündlichen Prüfungen ergeben sich aus den Festlegungen der fachlichen Leistungskonzepte.

Hier sind auch Bewertungskriterien und Beispiele für Bewertungsbögen zu finden.

Für die Anzahl der Klassenarbeiten bzw. mdl. Prüfungen in den modernen Fremdsprachen gelten die Bestimmungen, wie sie in den schulinternen Fachcurricula für die Sek I präzisiert sind.

  1. Sonstige Leistungen

Zum Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen“ gehören alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten mündlichen und praktischen Leistungen sowie gelegentliche kurze schriftliche Übungen in allen Fächern (max. 20 Minuten)

Die Fachlehrerinnen und –lehrer teilen zur Sicherung der Transparenz ihre Erwartungen den Schülerinnen und Schülern mit. Zur sonstigen Mitarbeit zählen die Leistungen in Bezug auf Fachkompetenzen, Methoden und Arbeitstechniken sowie das Lernverhalten.

Damit jeder Schülerin/jeder Schüler eine angemessene Note für die sonstige Mitarbeit erhalten kann, stehen ihr/ihm vielfältige Möglichkeiten des Leistungsnachweises zur Verfügung.

Dazu gehören u.a.

  • mündliche Beiträge im Unterrichtsgespräch/Plenum,
  • Präsentationen: Ergebnisse der Gruppenarbeit, Referat, Kurzvortrag recherchierter Informationen, Thesenpapiere, Powerpoint-Präsentationen,
  • Lernplakate, u.a.
  • Mitarbeit in der Gruppenarbeit,
  • Ergebnisse von Stationenlernen,
  • Ergebnisse von Stillarbeitsphasen (Einzel- bzw. Partnerarbeit),
  • zusammenfassende Formulierung von Stundenergebnissen, Stundenprotokolle,
  • Versuchsvorbereitungen, Durchführungen und Auswertungen
  • Beiträge zur Vor- und Nachbereitung und Durchführung von Exkursionen,
  • Leistungsüberprüfungen in Form von Tests,
  • schriftliche Erarbeitung von Langzeitaufgaben

Einzelheiten regeln die Fachcurricula.

Zur Bewertung der sonstigen Mitarbeit wird auch herangezogen, wie konzentriert, sorgfältig und eigenverantwortlich die Schülerin/der Schüler lernt.

Selbstständiges Arbeiten sowie das Arbeiten in Gruppen und Projekten sind Teil der Leistungsbewertung. Gesichtspunkte sind dabei die eigenständigen Beiträge zur gemeinsamen Arbeit sowie die Fähigkeit, Beiträge anderer aufzunehmen und weiterzuentwickeln, sich eigenständig Informationen zu beschaffen und zu erschließen und sich als Lernende in arbeitsteiligen Verfahren (z.B. Teamarbeit, Gruppenpuzzle etc.) konstruktiv und kooperativ zu verhalten, Kommunikationsregeln anzuwenden und einzuhalten. Grundsätze der inhaltlichen Bewertung regeln die Fachcurricula.

Jede Schülerin/jeder Schüler hat das Recht, nach vorheriger Absprache über ihren/seinen Leistungsstand und Möglichkeiten der Leistungsverbesserung informiert zu werden (s. Schulgesetz § 44).).

Bei individuellen Leistungsabfällen oder -defiziten werden Schülerinnen und Schüler wie Eltern (in der SI) zeitnah informiert und beraten.

Besonders begabte Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten auf angemessene Weise einzubringen und weiterzuentwickeln. Vor allem Klassenlehrer/innen beraten Schülerinnen und Schüler sowie Eltern über Wege, die außerhalb von Schule gegangen werden können.

Versäumt eine Schülerin/ein Schüler Unterricht, muss sie/er den Unterrichtsstoff unaufgefordert in einem angemessenen Zeitraum nacharbeiten. (s. Gesetz) Geschieht das nicht und kann die Schülerin/der Schüler keine Kenntnisse nachweisen, wird dies wie eine nicht erbrachte Leistung bewertet.

Alle Beteiligten, Schüler wie Lehrer, sind verantwortlich für die Ergebnisse von Unterrichtsarbeit.

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  1. Neujustierung des Ganztags ab Schuljahr 2016/17

Diese Neuerungen wurden zusammen mit allen Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern und Schüler(innen) der KAS abgestimmt und entwickelt. Die bisherigen „EVL“-Stunden finden in ihrer derzeitigen  Form nicht mehr statt, vielmehr soll das neue Konzept ein höheres Maß an individueller Förderung und selbstgesteuertem Lernen ermöglichen.

  • Das Anwenden, Üben und Vertiefen findet weiterhin im Rahmen des Ganztages statt, d.h. die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Lerninhalten und Gegenständen des Fachunterrichts. Sie setzen sich in ihrem Lerntempo mit dem Unterrichtsstoff auseinander und stärken so ihre fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Dies findet in den Ergänzungsstunden statt:

für Klassen 5/6:

  • im Klassenverband, eine Wochenstunde pro Halbjahr in jeweils einem
    Hauptfach  (wechselt jedes Halbjahr)

für Klassen 7/8:

  • im „KAS“- Förder-/Forderband (Klassenübergreifende-Aufbau-Stunde)
    (Jg. 7: 1 Stunde pro Woche, Jg. 8: 2 Stunden pro Woche)
    Die Schülerinnen und Schüler werden gemäß ihrem individuellen Förder-/Forderbedarf in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik in klassenübergreifende Kleingruppen (ca. 15 SuS) eingeteilt. Je nach aktuellem Förder-/Forderbedarf kann ein Wechsel jeweils zum Halbjahr oder  nach den Osterferien stattfinden. Darüber hinaus lernen Schülerinnen und Schüler nach Absprache mit einem(r) Fachlehrer(in) in der dafür wählen die SuS nach Absprache mit dem(r)  Fachlehrer(in) ein Thema aus.

für Klasse 9:

  • die Übungs-, Anwendungs- und Vertiefungsphasen finden integriert im Fachunterricht statt.

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  • Zusätzlich findet jeweils einmal pro Woche in allen Stufen (5 – 9) eine Förderstunde Sie ist ein Angebot, welches sich an Schülerinnen und Schüler richtet, die im Bereich der Kernfächer großen Nachholbedarf haben. Sie liegt in einer Randstunde an den Kurztagen (Dienstag und Freitag) oder unmittelbar vor bzw. nach der Mittagspause, so dass SuS, die nicht teilnehmen, keinen Unterricht in dieser Zeit besuchen. Sie als Erziehungsberechtigte werden schriftlich über eine Empfehlung zur Teilnahme informiert, stimmen Sie dieser zu, so ist der Besuch für den angegebenen Zeitraum verpflichtend. Aus schulorganisatorischen Gründen muss die Förderstunde im Jahrgang 9 parallel zur dritten Stunde im Wahlpflichtbereich liegen.
  • Das Erwerben von überfachlichen Kompetenzen findet in einem verpflichtenden AG-Band statt, zunächst im Schuljahr 5 (Schuljahr 2016/17), in den kommenden Schuljahren dann auch in den Stufen 6 und 7. Die AGs werden von unseren Kooperationspartnern Netzwerk, SPORTAG und der Jazzhaus Schule sowie von Kolleginnen und Kollegen angeboten. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit aus einem Angebot von ca. 8 – 10 AGs zu wählen
  • Der Unterricht endet für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 9 an den drei Langtagen (Montag, Mittwoch und Donnerstag) um 15:15
    Anschließend findet die „betreute Stunde“ bis 16:00 Uhr statt.
    Damit wir organisatorisch die natürlich kostenlose Betreuung von 15:15 – 16:00 Uhr planen können, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung zur „betreuten Stunde“ für dieses Schuljahr.
  • Hausaufgaben werden in das Ganztagskonzept integriert, d.h. es gibt in der Regel keine schriftlichen Hausaufgaben mehr. Ausnahme sind die von der Schulkonferenz beschlossenen „Langzeitaufgaben“, pro Schulhalbjahr können bis zu fünf Langzeitaufgaben  (über jeweils einen Zeitraum von 3 Schulwochen) gestellt werden, die die Schüler(innen) im Rahmen der „betreuten Stunde“  oder zu Hause bearbeiten müssen. Der Zeitaufwand pro Langzeitaufgabe soll bei ca. 1,5 Stunden liegen. Durch Absprachen im Lehrerteam einer Klasse wird sichergestellt, dass sich die Langzeitaufgaben zeitlich nicht überschneiden.
    Nicht schriftliche Aufgaben (z.B. Lernen von Vokabeln, Lesen von Texten, Auswendiglernen von Formeln, Recherchearbeiten) können entweder in der „betreuten Stunde“ oder zu Hause erledigt werden.