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Lernberatung/ KOMMIT

Die KAS ist Mitglied in dem Projekt „KommMit! Fördern statt sitzenbleiben!

Neben den verschiedenen Maßnahmen der Förderung gilt insbesondere das individuelle Angeot zu einem Lernvertrag.

Die Zeugniskonferenz der 7.1 kann versetzungsgefährdete Schüler/innen für eine Lernberatung vorschlagen. Das Team der Lernberatung (Bk, Etz, Ge, Gö, Lz, Pt, Sr) setzt sich in diesem Schulhalbjahr für sechs versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler ein. Auf der Basis einer individuellen Beratung erhalten die Schülerinnen und Schüler wichtige Impulse zur Verbesserung ihres Arbeitsverhaltens und zur Steigerung der Lernmotivation. Ziel ist es, dass Schüler/innen im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 7 ihre Leistungen in den Hauptfächern, auf jeden Fall aber in den Nebenfächern so verbessern, dass sie in die Jahrgangsstufe 8 versetzt werden können. Die Schüler/innen schließen zusammen mit ihren Eltern einen Lernvertrag ab, in dem  sie sich u.a. dazu verpflichten, ihre schulischen Aufgaben regelmäßig zu erledigen. Ein Lernberater unterstützt sie dabei, indem er sich regelmäßig mit ihnen trifft, Kontakt zum Klassenlehrer und den Fachlehrern hält und die Schüler/innen berät. Ggf wir eine Nachhilfe – z.B. über Netzwerk e.V. – Soziale Dienste und Ökologische Bildung – organisiert. Weitere Informationen finden Sie hier: Informationsblatt zur Lernberatung.

Um die Nichtversetzerquote durch geeignete Maßnahmen wie die Lernberatung weiterhin zu reduzieren, nehmen Vertreter des Lernberatungsteams regelmäßig an Fortbildungen und Tagungen teil. So veranstaltete das „Netzwerk Individuelle Förderung NRW“ am 29.02.12 eine Fachtagung zum Thema „Die Bedeutung von Leistungsdaten bei der Reduzierung der Nichtversetzerquote“.

Ein weiteres Angebot der Initiative KommMit sind die „Lernferien“, an denen versetzungsgefährdete Schüler/innen der KAS aus Jahrgang 8 schon mehrere Male teilnehmen konnten:

LernFerien NRW – Versetzung sichern

Die LernFerien NRW – Versetzung sichern sind ein innovatives Angebot zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen. Während eines mehrtägigen Aufenthaltes an außerschulischen Lernorten werden sie intensiv durch qualifizierte Fachkräfte betreut.

Versetzungsgefährdete Jugendliche erhalten im Rahmen der LernFerien NRW – Versetzung sichern konkrete Hilfe für den Schulalltag. In den Oster- und Herbstferien werden sie während eines fünftägigen Aufenthalts an außerschulischen Lernorten intensiv durch Fachkräfte betreut. Die LernFerien Nordrhein-Westfalen setzen sich aus Lerneinheiten und erlebnispädagogischen Freizeiteinheiten zusammen, die sich an den individuellen Bedürfnissen und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler orientieren. Die Schülerinnen und Schüler werden während der LernFerien NRW – Versetzung sichern sowohl von Lehrkräften als auch von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen unterrichtet und betreut. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre individuellen Potentiale zu erkennen, zu nutzen und zu entwickeln. Dadurch werden ihre Lernmotivation und ihre Leistungsbereitschaft ebenso gesteigert wie ihre sozialen Kompetenzen und ihr Selbstvertrauen.

Das Angebot LernFerien NRW – Versetzung sichern richtet sich an versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 in Nordhein-Westfalen aus allen allgemein bildenden weiterführenden Schulen.
Die Schule benennt bis zu drei Jugendliche pro Standort, die versetzungsgefährdet sind und von denen die Lehrkräfte annehmen, dass sie in einem Camp konstruktiv mitarbeiten können.

Auf der Homepage des Ministeriums heißt es zu demProjekt: „Komm mit! Fördern statt Sitzenbleiben“ist eine gemeinsame Initiative des Schulministeriums und Vertretern von Lehrerorganisationen in Nordrhein-Westfalen. Mit der Initiative soll die Sitzenbleiberquote in den Jahrgangsstufen 7,8 und 9 schrittweise reduziert werden. Wichtigste Bedingung dabei ist, dass wirksame Förderkonzepte und Maßnahmen zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote sowie Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche individuelle Förderung zur Reduzierung der Sitzenbleiberquote an den teilnehmenden Schulen identifiziert werden.“ – „Ein Jahr nach dem Start der Initiative „Komm mit! – Fördern statt Sitzenbleiben“ lassen sich bereits erste Erfolge der Initiative erkennen. Mehr als 800 weiterführende Schulen beteiligen sich an der Initiative. Die Anzahl nichtversetzter Schülerinnen und Schüler ist in diesem Schuljahr nochmals weiter gesunken. Die Quote liegt nur noch bei 2,7% (4,5% im Schuljahr 2001/02).

Die Schulen entwickeln Werkzeuge, mit denen eine erhöhte Versetzungsgefährdung erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Darüber hinaus sollen Gelingensbedingungen von Förderkonzepten beschrieben werden, die auch auf andere Schulen übertragbar sind

Erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung liegen jetzt vor:

  • Die Förderpraxis zur Vermeidung des Sitzenbleibens differiert zwischen den Projektschulen stark. Ein Großteil der Schulen hat erst mit der Arbeit im Projekt begonnen, potentielle Sitzenbleiber in den Blick zu nehmen, während ein kleiner Teil bereits über eine ausgeprägte Förderpraxis verfügt.
  • Bevorzugte Bereiche für Fördermaßnahmen sind „Förderbänder“ (Blockungen im Stundenplan) und eine Binnendifferenzierung des Unterrichts. Diagnostik, die Entwicklung differenzierender Fördermaterialien und Lernberatung werden als prioritäre Fortbildungsbedarfe der Schulen formuliert.
  • Schulen mit bereits niedriger Sitzenbleiberquote haben Fördermaßnahmen in ein umfassendes schulisches Förderkonzept eingebunden. Gefördert werden hier sowohl leistungsschwächere als auch leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler.
 

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