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Literaturkurs bringt Erich Kästners „Schule der Diktatoren“ auf die Bühne

Trump, Brexit, Erdogan –die jüngsten politischen Entwicklungen lassen uns daran zweifeln, ob demokratischen Entscheidungen wirklich demokratisch gefällt werden. – Dieser Frage widmete sich auch Erich Kästner in seinem 1956 geschriebenen Stück „Schule der Diktatoren“: Der Präsident wird als Marionette einiger weniger, im Hintergrund agierender Personen dargestellt; fügt er sich nicht ihren Anweisungen, wird er durch einen neuen, äußerlich nicht von seinem Vorgänger zu unterscheidenden Präsidenten ersetzt. Woher kommt dieser Vorrat an Präsidenten? Sie werden von den eigentlichen Machthabern in der „Schule der Diktatoren“ herangezüchtet – doch einer wagt den Aufstand.

Die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses der Q1 brachten Kästners Stück unter der Leitung von Christina Schreck und Fe Schoenen mit viel Herzblut und Engagement auf die Bühne. Nicht nur die Umsetzung der Originalszenen, sondern auch die selbstgeschriebenen, ergänzenden Szenen gefielen dem Publikum an diesem politischen Theaterabend.

J. Schulz

 

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