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Oberbürgermeisterin übernimmt Patenschaft für ein generationsübergreifendes Projekt zur digitalen Gesundheitsprävention der Kaiserin-Augusta-Schule

Die Kaiserin-Augusta-Schule und das Senior*innenheim St. Georg liegen im Vringsveedel nur wenige Schritte voneinander entfernt und doch gibt es wenig Begegnungen. Das wird sich nun durch die gemeinsame Teilnahme an dem Bildungswettbewerb teens4elderly ändern. Das zdi Zentrum Köln unterstützt das Vorhaben tatkräftig.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist so überzeugt von dem Projekt, das die Gesundheit älterer Menschen in den Fokus rückt und unsere Schüler*innen zu verantwortungsvollen Expert*innen ihrer Großelterngeneration macht, dass sie die Patenschaft für das Projekt übernimmt und sich mit einem Grußwort an die Wettbewerbsteilnehmer*innen wendet:

Denn he stonn‘ ma zosamme…

Sehr geehrte Schülerinnen und Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule, sehr geehrte Seniorinnen und Senioren, sehr geehrte Frau Anthes,

 nur wenige Schritte liegen zwischen St. Georg und der Kaiserin-Augusta-Schule und doch sind die Erfahrungswelten so verschieden. Sie beschreiten nun einen gemeinsamen Weg der Begegnung. So arbeiten Sie zusammen an einem Projekt, das die Gesundheit älterer Menschen in den Fokus setzt. Ziel ist, digitale Anwendungen der Gesundheitsprävention für die ältere Generation zu entwickeln.

 Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, seid mit Medienanwendungen bestens vertraut und Sie, liebe Seniorinnen und Senioren, kennen aus eigener Erfahrung die Umstellung, die diese Lebensphase mit sich bringt und sind so Ihrerseits Expertinnen und Experten für das sensible Herangehen an Gesundheitsthemen.

Ihre jeweiligen Kenntnisse sind jeweils von unschätzbarem Wert und machen dieses Projekt zu einem Leuchtturm im Vringsveedel.

Ich drücke die Daumen für eine erfolgreiche Teilnahme.

 

 

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Der Vorschlag, mit dem Altenheim St. Georg zu kooperieren

kam von den Schüler*innen. Selbstständig haben sie Kontakt aufgenommen, mit Bewohnenden und Personal gesprochen, Mails geschrieben, Termine ausgemacht. Auch die Menschen des Heims waren sofort von der Idee der Zusammenarbeit angetan: „Für unsere Bewohnenden ist es eine Chance von den Schüler*innen zu lernen, wie man besser mit Technik umgeht. Gleichzeitig ist das Projekt eine schöne Abwechslung und die wiederrum ist aus unserer Sicht beim Gesundwerden und -bleiben nicht zu unterschätzen“, sagt Anna Christina Wagner vom Heim St. Georg.

So ein ehrgeiziges Projekt will professionell gesteuert werden. Hier steigt das zdi Zentrum Köln (Serviceeinheit für das Kölner MINT-Netzwerk) als Kooperationspartner ein: Aus seiner Vielzahl von Partnern aus Wirtschaft, Hochschulen, Kammern, Verbänden und öffentlicher Hand hat das Zentrum das passende Unterstützungsangebot ausgewählt und organisiert einen exklusiven Scrum-Workshop in der Schule. Scrum ist ein Vorgehensmodell des Projekt- und Produktmanagements, insbesondere zur agilen Softwareentwicklung und wird mittlerweile in vielen Arbeitsbereichen eingesetzt. „Wir sehen bei Informatik-Lehrerin Jacqueline Anthes und ihren Schüler*innen eine große Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Zusammenhänge, die nicht nur theoretisch sind, sondern in einem Projekt genutzt werden, um Lösungen für unsere Gesellschaft zu entwickeln. Diese Art von Begeisterung zu fördern und den Schüler*innen durch unsere Angebote Möglichkeiten zu bieten, sie für eine berufliche Perspektive weiterzuentwickeln, sehen wir als unsere Aufgabe!“, sagt Sandra Grinblats des Zentrums in Köln.

Der Startschuss für das Projekt ist gefallen: Am 07.11. beginnt die Unterrichtseinheit zur Entwicklung der innovativen Ideen.

Jaqueline Anthes

 

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