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„Rot wie Blut“ – ein Krimimärchen, aufgeführt vom Diffkurs Kunst / Darstellendes Spiel (Jg. 9)

Ziemlich durcheinandergeraten ist die Märchenwelt bei der Aufführung des Differenzierungskurses Kunst / Darstellendes Spiel (Jg. 9) am 5. Juli in Halle 3: Der Prinz tot, Dornröschen, Rapunzel und Aschenputtel orientierungslos, und die Stiefmütter trotz Therapiesitzung und Yoga deprimiert, weil sie nicht mehr böse sein dürfen … Einzig der tapfere Schneider weiß, was er will: Schneewittchen doch noch heiraten.

Mit viel Spielfreude zeigten die Schülerinnen und Schüler den Märchenkrimi „Rot wie Blut“, in dem nicht nur eine engagierte Kommissarin ermittelte, sondern auch Fallada den Schneider immer wieder aus der Patsche ziehen musste. Das Publikum liebte den König beim Frühsport, das betrunkene Dornröschen und das aufbrausende Rumpelstilzchen auf der Suche nach seinem Namen; jeder einzelne Darsteller gab an diesem Abend sein Bestes, was mit einem warmen Applaus des Publikums belohnt wurde.

Die Bühnenbilder zu den einzelnen Szenerien (Schloss, Wald, Zwergenhaus, Kommissariat, Bar) hatte der Kurs schlicht und eindrucksvoll in Schwarz-Weiß gestaltet und auf eine Leinwand projiziert.

Am Ende hatten alle 25 Schülerinnen und Schüler auf der Bühne gestanden und zum Erfolg des Stückes beigetragen – die sieben Zwerge lebten noch und der Mörder war überführt.

Vielen Dank für den schönen Theaterabend!

J.Schulz

 

 

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