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Suchtpräventionstag im Jahrgang 7: Kontrollierst du die Sucht oder kontrolliert die Sucht dich?

Am Freitag, den 23.2.2108, fand in allen siebten Klasse der Sucht-Präventionstag statt; so auch in unserer Klasse, der 7b. Die Arbeitsphasen wurden an diesem Tag von fünf Schülerinnen moderiert: Johanna, Eva, Jette, Emma und Betty. Wir haben uns die Pausen und den Tag gemütlich gestaltet, mit gesunden Snacks und Tee.

Um uns auf diesen Tag vorzubereiten, hatten wir im Vorfeld über zwei Wochen auf schlechte Gewohnheiten (z.B. Chips und Handy) verzichtet und darüber ein Abstinenz-Tagebuch geführt. Wir fingen unseren Workshop mit einem kleinen Spiel aus der Theaterpädagogik an, das uns zeigte, welche Auswirkungen es hat, wenn man seine wahren Gefühle überspielt. Und dass der Druck, der dabei entsteht, zur Drogensucht führen kann. Als nächstes haben wir uns in den Stuhlkreis gesetzt und unsere Ergebnisse präsentiert.

Dann haben wir Fragebögen bekommen und sie ausgefüllt. Das Ergebnis war, dass keiner in unserer Klasse schon Drogen oder Alkohol probiert hat, aber viele Kinder nahe an einer Sucht sind, was übermäßigen Medienkonsum angeht. Danach wurde ein weiteres Spiel erklärt. Jeder hatte von Zuhause einen Gegenstand mitgebracht. Dieser wurde in einen Beutel getan und nach dem Zufallsprinzip an die Hälfte der Klasse neu verteilt. Nur einer von zweien war im Besitz des begehrten Dinges und sein Partner musste versuchen, mit Gestik und Mimik, an es heranzukommen. Danach haben wir uns darüber ausgetauscht , was man alles dafür tut, um etwas Ersehntes zu erreichen, selbst wenn das Objekt der Begierde keinen wesentlichen Wert für uns hat.

In einem Tafelbild über die Ursachen von Drogenkonsum wurde in der 7b deutlich, dass die meisten Kinder in unserer Klasse, Stress als den wichtigsten Auslöser für die Einnahme von Drogen ansehen. Wir haben dann darüber gesprochen, wie man, auch schon als Kind, Stress vermeiden kann und dass man immer darauf achten muss, Hobbys zu haben, die einem wirklich guttun und dass man sich Auszeiten nehmen muss. Insgesamt haben wir einen abwechslungsreichen Vormittag verbracht, der auch unsere Klassengemeinschaft gestärkt hat.

Für die 7b: Johanna und Betty

 

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