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Urlaub oder Studienfahrt? – Der Französisch-LK an der Côte d’Azur

img_20161007_213819Vom 03.10. bis zum 07.10. 2016 fuhr der Französich-LK der diesjährigen Q2 an die Côte d’Azur und bereiste mit Frau Engel und Frau Carduck fantastische Reiseziele wie Nizza, Cannes und Monaco.

Nizza. Bereits am Flughafen begannen die ersten unserer kleinen Gruppe von neun Schülern und zwei Lehrern an zu schwitzen. Kein Wunder, wenn man noch den Hoodie aus dem kühlen, verregneten Köln an hat und es plötzlich 27 Grad in der prallen südfranzösischen Sonne sind. Von dort aus ging es in die Unterkunft. Wir hatten uns für Bungalows in Juan Les Pins entschieden, einem charmanten Ort etwa eine Stunde mit dem öffentlichen Bus von Nizza entfernt. Kaum angekommen, wurden wir von den freundlichen Besitzern empfangen und erhielten die Schlüssel zu unseren jeweiligen Bungalows. „Klein, aber fein“ scheint wohl die beste Beschreibung der Häuschen, denn sie waren nicht sehr groß, besaßen aber vom Fernseher bis zum Herd doch alles, was man für die fünf Tage brauchte. Im Vordergrund stand jedoch natürlich nicht die Unterkunft, in der man sich nur morgens und abends aufhielt.

img_20161007_210042Cannes,Nizza,Monaco – Das war das Hammerprogramm der nächsten Tage, welches alle kaum erwarten konnten. Begleitet von neiderregendem Wetter besuchten wir unsere Ziele meist mit dem Bus. Die Schüler hatten weitestgehend den ganzen Tag über die Möglichkeit sich alleine in den Städten zu bewegen. Das erste Ziel, Cannes, stellte sich als eine schicke Stadt mit einer wunderschönen Promenade, kristallklarem Wasser und einer hübschen Altstadt heraus. Von Cannes aus nahmen wir später auch noch alle zusammen die Fähre auf die Insel Île Sainte-Maguerite, die uns eine fantastische Landschaft aus Fels und Wald offenbarte.

Ähnlich schön war Nizza, das auch durch seine malerische Altstadt überzeugte und sogar kulturell durch Museen, Märkte oder dem offiziellen Shop des Fußballklubs OGC Nice jedem von uns etwas bot. Besonders in Erinnerung bleibt wie wir am herrlichen Kiesstrand saßen. Vor uns die Wellen des Meeres und badende Nizzaer, die klares, azurfabenes Wasser genossen. Hinter uns dagegen eine Meile von Fotos, Kuscheltieren und schönen Steinen, die die Einwohner an der Promenade platziert hatten. Eine Geste zu Gedenken der Opfer des Terroranschlages am 14. Juli dieses Jahres. Momente, die man auch als Tourist nicht vergisst.img_20161007_210850

Schlussendlich blieb noch Monaco, das Fürstentum östlich von Nizza. Es war der einzige Tag mit grauem Horizont, den wir allerdings trotzdem zu nutzen wussten. Paläste bewundern und kleine Haie streicheln war der Plan. Wir besuchten den Fürstenpalast Monacos und das bekannte ozeanografische Museum der Stadt. Die restliche Zeit verbrachten wir in der Stadt, um Eindrücke zu sammeln. Schick, aber vielleicht do ch etwas teuer – das blieb unser Fazit.

Somit war die eine Woche Urlaub mehr, die man sich noch nach den Sommerferien wünscht, nachgeholt. Nun ja, eigentlich waren es drei, da die Herbstferien nahtlos folgten. Trotz dieser verließen wir die Bungalows aber nur ungern wieder um wieder abzureisen, denn Südfrankreich ist und bleibt einer der schönsten Urlaubsorte der Welt.

Joel Gastmann,

Französisch-Leistungskurs der Q2 (2016/2017)

 

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