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Vielen Dank für eine tolle Verabschiedung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

vier Jahre KAS stellen sich mir als eine wahnsinnig intensive Zeit und gleichzeitig als eine viel zu kurze Zeit dar. Diese letzten vier Jahre meiner beruflichen Laufbahn haben mir Erlebnisse, Erfahrungen und Lernprozesse ermöglicht, die ich nicht mehr missen möchte. Zusammen mit Ihnen, meinen geschätzten Kolleginnen und Kollegen, haben wir versucht, Schule als Lebensraum zu gestalten und weit mehr als fachliches Lernen zu ermöglichen. Die Neugestaltung des Ganztags steht hierbei exemplarisch für die Weiterentwicklung der KAS als Ganztagsschule.

Primäre Zielgruppe sind natürlich die Schülerinnen und Schüler. Und für diese haben wir uns ganz besonders eingesetzt: gilt es zunächst den Übergang von der Grundschule in die Schulform des Gymnasiums so zu gestalten, dass die Kinder dort abgeholt werden, wo sie in ihrem Lern- und Leistungsverhalten stehen, so müssen sie gleichzeitig behutsam an die Standards des Gymnasiums herangeführt werden, um nach der Versetzung in die 7. Jahrgangsstufe die Schullaufbahn erfolgreich fortsetzen zu können. Die Mittelstufe als entwicklungsbedingt schwieriger Abschnitt endet mit dem Eintritt in die Einführungsphase der Oberstufe. Und der Unterricht in Grund- und Leistungskursen bereitet schließlich auf den Abschluss vor, auf das angestrebte Abitur. Wir haben es bekanntlich mit Menschen zu tun, mit jungen Menschen, die sich zu eigenständigen Personen und Persönlichkeiten entwickeln und auch Fehler machen (dürfen).

Um den Bildungs- und Erziehungsauftrag zu erfüllen, ist Schule immer auf das Vertrauen und auf die Unterstützung der Eltern angewiesen. Ich danke Ihnen für die erfahrene Unterstützung, Ihr Verständnis und Ihre Kooperation. Dass Sie als Eltern die Interessen Ihrer Kinder vertreten und bessere Bedingungen, mehr personelle und materielle Ressourcen fordern, ist Ihr gutes Recht oder sogar Ihre Pflicht. Am Ende ging es stets darum, gemeinsam mit der Schulleitung die bestmögliche Lösung zu realisieren. Ich wünsche mir, dass auch in Zukunft die KAS von einer aktiven Elternschaft begleitet wird, die deutlich vernehmbar die Interessen artikuliert und gemeinsam mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium pragmatische Lösungen verfolgt.

Ich schreibe diese Zeilen vor dem Hintergrund der bevorstehenden Schulerweiterung. Die Baumaßnahmen werden für alle eine zusätzliche Belastung und Herausforderung darstellen. Sie sind aber notwendig, um anschließend vielfältige neue Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit nutzen zu können.

Ich wünsche Ihnen und Euch allen alles erdenklich Gute, einen langen Atem und der Schule eine erfolgreiche Zukunft.

Ich bin mir sicher, dass die KAS die baulichen Beeinträchtigungen mit ihrem besonderen Geist der Wertschätzung und des Respekts und mit ihrer unverwechselbaren Identität kompensieren kann und auch in Zukunft eine besondere Schule sein wird.

Ich bedanke mich bei Euch und Ihnen für eine tolle Zeit, in der ich viele höchst interessante Menschen kennen und schätzen lernen durfte, und für eine Verabschiedungsfeier, die ich nie vergessen werde.

Herzlichen Dank für Ihre persönlichen Worte, Ihre tollen Beiträge und für die Anerkennung, die Sie mir haben zu teil werden lassen.

Euer und Ihr Helmut Cremer

 
 

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