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BZH Bretagne Zone Humide? Von wegen: Sonne pur beim Schüleraustausch mit Plougat

Also, wo soll ich anfangen? Ihr lest das alle gerade warscheinlich weil euch interessiert wie die Klassenfahrt nach Frankreich war, ich kann sie mit drei Worten beschreiben, Lustig,Chaotisch und vor allem ein Erlebnis! Das Zusammentreffen der 7d und 8b hat zu einem interessanten Zusammenspiel von Verwirrtheit und Spaß geführt. Wenn es darum geht, früh aufzustehen ist meine Klasse der letzte Ansprechpartner, wir mussten um 7:15 Uhr am Bus sein und wenn ich meine Klasse zitiere heißt es:,,Was für eine gottlose Stunde!“, doch trotz der frühen Stunde sind alle rechtzeitig erschienen, und jeder hat sich auf die Fahrt gefreut! Der Abschied von der Familie fiel allen leicht, denn sie hatten ja ihre Freunde da, dennoch waren die französichen Gewohnheiten nicht allen angehnehm, ich kann vollkommen verstehen wenn man nicht auf eine Art Plumpsklo gehen will, aber verhungert oder gestorben ist zum Glück niemand. An unserer Ankunft wurden wir mit freundlichen Armen von den Gastfamilien empfangen, man konnte außerdem einen Blick auf die Schule erhaschen und glaubt mir, ich lüge nicht, wenn ich sage, diese Schule ist riesig und modern. Die Schule das Collège Lucie et Raymond Aubrac wurde nach einem Freiheitskämpferpaar benannt, in Frankreich sind die beiden bekannt und was ich interessant finde ist, dass die Kinder in Frankreich ihre Geschichte zu kennen scheinen. Am darauf folgenden Tag durften die Familien mit den deutschen Schülern etwas unternehmen und selbst wenn die Bretagne das genaue Gegenteil von Köln ist (d.h. dass die Schüler z.B. aus verschiedenen kleinen Dörfern kommen und viele weit von der Schule entfernt wohnen, oder dass es fast keine Hochhäuser gibt und dass viel Ackerbau mit fruchtbaren Boden existiert.) kann man viele interessante Dinge machen und die Landschaft ist atemberaubend schön und die meisten Menschen sind sehr freundlich.

Am Montag wurden wir in der Schule rumgeführt wir haben erfahren, dass in dieser Schule gerade mal 700 Schüler zur Schule gehen und die Schule ist größer als das FWG dementsprechend mussten wir bei der Führung laufen und laufen und laufen…

Unendlich viele Stufen später hatten wir einen tollen Überblick über die Schule und wie die Schüler lernen, wir durften sogar am Unterricht teilnehmen, die Lehrer dort sind unglaublich streng und man trennt den Staat (=Schule) strikt von der Kirche (=Glaube) das heißt die Schüler*innen tragen keinerlei religiöse Zeichen in der Schule z.B keine Kreuze, Burkas oder ähnliches. Das Essen in französischen Schulen ist viel besser als bei uns, am Nachmittag sind wir nach Guingamp gefahren, dort hatten wir die Aufgabe eine Schneekugel mit Leuten auf der Straße so zu tauschen, dass der Wert sich steigert. Gewonnen haben: Valentina,Jeanne,Amelie,Carla und Luise

Herzlichen Glückwunsch!

Der Dienstag war auch ein sehr schöner Tag wir sind mit den Franzosen auf eine Insel mit der Fähre gefahren, es war zwar windig, dennoch hat es Spaß gemacht. Die Insel heisst Ile de Bréhat, ich sagte ja, dass die Landschaft schön ist, aber wenn man von dort oben auf das Meer guckt ist es einfach nur atemberaubend! Wir waren etwas wandern um einen perfekten Ort für unser Picknick zu finden und haben einen Stopp in einer kleinen Festung gemacht. Dort wurde mit 2000 Grad heißer Flamme Glas gebrannt. Die Souvenirs dort waren schweineteuer aber trotzdem ist es verständlich, dort ist alles handgemacht, echt besonders! Der Tag war ein voller Erfolg!

Mittwoch war ein besonderer Tag, zumindest für mich es war mein Geburtstag. Am Mittwoch gab es ein Deutsch-Französisches Ballsporttunier. Das ist genau das richtige für meine Klasse oder eher gesagt für den Ehrgeiz bei egal was in meiner Klasse! Doch auch die 8B hat sich gut geschlagen, Alana zum Beispiel hat einen Preis erhalten, bei der Preisverleihung ging es nicht darum, wer am meisten Spiele gewonnen hat sondern wer sich am meisten engagiert hat. Alana war einfach die Beste. Sie hat sich für sich und ihr Team engagiert und hat nicht aufgegeben bis zum Schluss. Sie hat sich den Preis verdient! Das war Spitze Alana, weiter so!

Nach dem Balltunier hatten wir die Möglichkeit entweder nach Hause zu gehen oder noch in der Schule zu essen und dann nach Hause, also, wie bei uns, nur dass die französchen Schüler*innen Mittwochs meistens gegen 12:00 Uhr frei haben aber dafür meist Samstags zum Religionsunterricht / normalen Unterricht gehen müssen. Fast alle waren nach der Schule im parcabout Hisse et Ho. Das ist ein Wald, in dem Trampoline in den Bäumen hängen es war echt cool da

Der Donnerstag, leider der Letzte Tag und dennoch war es ein schöner Tag. Wir haben einen Ausflug mit den Franzosen nach Saint-Cast-le-Guildo und zum Fort La Latte gemacht. Auf der Fahrt haben wir alle zusammen Musik gehört und Rap Songs in der jeweiligen Sprache es war ein multibilingualer Mix, es hat echt Spaß gemacht. Wir haben natürlich wie immer erst ein Picknick gemacht und sind dann zum Fort La Latte gegangen, das Fort La Latte ist übrigenss eine Burg und wird auch die uneinnehmbare Festung von Gyon genannt (zumindestens von Seeseite war sie uneinnehmbar für die Engländer). Man hat von dort aus einen atemberaubed schönen Blick auf den Ärmelkanal. Nach diesem schönen Ausflug und all den schönen Tagen, die wir in Frankreich hatten, war es (leider) an der Zeit zurück nach Deutschland zukehren.

Beim Abschied haben soger ein paar geweint, es war einfach eine tolle Zeit und ein sehr schönes Erlebnis!

Hier sind noch ein  paar Bilder von den Ausflügen:

Das Fort La Latte

ILE DE BRÉHAT

AUSFFLÜGE

Fey Balou, Klasse 7d

 
 

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