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Quoi de neuf en français ? Après la pause Covid – les activités reprennent ! Endlich wieder was los in Französisch an der KAS nach der langen Coronapause!

Lüttich

Am 21. März fuhren die Klassen 7c und 7d gemeinsam für einen Tag nach Lüttich. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zunächst die lange Buerentreppe hinab in die Innenstadt (häufigste Schüler:innenfrage: müssen wir das etwa alles wieder hochlaufen?- nein, mussten sie nicht, aber gelaufen sind wir trotzdem sehr viel). Hier konnten die Schüler:innen in Kleingruppen Geschäfte und Sehenswürdigkeiten erkunden. Dabei hieß es auch Aufgaben zu erfüllen, wie ein Einkaufsgespräch, eine Wegbeschreibung und einen kleinen Bericht über das Mittagessen auf Französisch verfassen. Am Nachmittag wurde dann noch mit dem Reisebus an einem großen Centre Commercial gehalten. Auch im Supermarkt mussten die Schüler:innen sich als Sprachdetektive betätigen. Ganz nebenbei haben einige Speisen und Getränke entdeckt, die es bei uns in Köln nicht gibt. Insgesamt war es ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag in Lüttich und Lehrer:innen und Schüler:innen waren richtig froh, endlich wieder auf Fahrt ins nahe französischsprachige Ausland gehen zu können.

Bretonen scheuen keinen Regen

Nur kurze Zeit später, Anfang April konnte die 7d ihre Austauschschüler:innen aus Plouagat in der Bretagne in Köln begrüßen. Anders als viele andere Schulen haben die KAS und das collège Lucie et Raymond Aubrac aus Plouagat trotz Corona am Schüler:innenaustausch festgehalten und der Optimismus wurde belohnt: wir hatten wirklich schöne Tage gemeinsam. Leider war uns die Sonne anders als in Lüttich beim Austauschprogramm nicht so hold. Aber Bretonen sind hart im Nehmen und durchaus an Regen gewöhnt, das Kölner Schmuddelwetter trübte die Stimmung nicht. Gemeinsam wurde viel in Köln und Umgebung entdeckt, sei es im Farina Duftmuseum, im Museum Ludwig, im Schokoladenmuseum, auf der Street Art Walking Tour in Ehrenfeld oder auch im Haus der Geschichte in Bonn. Besonders viel Spaß hat allen das 3D Minigolfspielen im Dunkeln gemacht.  Nun freuen wir uns sehr darauf, unsere Gastschüler:innen Mitte Mai in der Bretagne besuchen zu dürfen und dort die Schule und Umgebung kennen zu lernen. Formidable, dass Schüler:innenaustausch endlich wieder möglich ist!!

Text: Y. Engel

FRANCEMOBIL 

Mobile Motivationsspritze für das Fach Französisch

Nicht nur die Schüler:innen kamen begeistert aus dem Französischunterricht. Auch Frau Heinemann strahlte über das ganze Gesicht und sagt nur „So einen größen Schaumstoffwürfel brauche ich auch“. Am 27. April war „FranceMobil“ in der KAS. Nach den pandemiebedingt schwierigen letzten Jahren, waren alle gespannt, endlich wieder persönlich und vor Ort gemeinsam die französische Sprache, aber auch Frankophonie kennenzulernen.  

Was ist das Geheimrezept von „FranceMobil“ fragte ich mich und war gespannt, bis ich in der 4. Stunde selber mit der Klasse 7c in den Unterrichtsraum gehen darf. „FranceMobil“ heißt Marion und ist eine 23-jährige sympathische Frau von der Insel La Réunion. Marion erzählte von ihrer kleinen vulkanischen Insel im Indischen Ozean mit atemberaubenden, traumhaft schönen Naturlandschaften und strahlenden Stränden. Aber auch von ihrer Liebe zu Sprachen. Sie selber hat schon mehrere Aufenthalte in Deutschland hinter sich und wohnt zur Zeit Als FranceMobil-Lektorin in Düsseldorf. „Ich will eine Botschafterin der Mobilität sein“, erklärte sie den Schüler:innen. Bestehende Stererotypen sollen überwunden werden.  

Vor allem ging es aber in der gemeinsamen Stunde mit Marion Gilboire um Spaß und Musik. Alle saßen im Kreis und spielerisch wurden anhand von laminierten Foto-Karten die „mots transparents“ eingeführt. „Ich wusste gar nicht, dass Franzosen und Deutsche so viele Wörter gemeinsam haben“ sagt ein Siebtlklässler nach der bewegten Stunde zu seinem besten Freund und gemeinsam versuchen sie so viele wie möglich aufzuzählen: „Un éléphant“, „une banane“, „une rose“, „une princesse“, „un téléphone“, „une orange“, „une tomate“, „un cactus“, „le bus“ oder „la musique“.

In Klasse 9 wurde viel gewürfelt und je nach Zahl musste der einzelne Schüler vor der ganzen Runde Sätze formulieren. Richtig französische Party-Stimmung kam dann auf, wenn die Sechs gewürfelt wurde und getanzt werden musste. Sehr beliebt war auch das Musik-Quiz, bei dem erstaunlicherweise ein Schüler besonders gut abschnitt, der Französisch sonst gar nicht so mag.

Un grand merci à Marion! Et à bientôt!  Text : Anke Heyen Foto: Karl Allroggen

 

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